Blog Die Psychologie hinter Instagram

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von Katharina

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Wie wirkt sich Instagram auf unser Gehirn aus? Die Psychologie hinter Instagram

Beitrag bei Instagram gepostet. Zack ein Like. Yeah – aber was macht das mit dir? WHY THE FUCK freuen wir uns da so drüber? Habt ihr euch schon mal gefragt: wieso unser Gehirn Instagram liebt? Aus der Wissenschaft gibt es dazu ganz interessante Einblicke, die aber eigentlich auch super erschreckend sind. Wir erklären dir die Psychologie hinter Instagram.

 

 

Instagram

1. DER ALGORITHMUS

Der Algorithmus kennt dich genau. Diese Technik bildet den Kern der App. Hinter diesem technischen Charakter steckt eine implizite Logik, die aber nicht ohne menschliches Handeln funktioniert. Das individuelle Nutzerverhalten, die Aktualität und die Interaktionen, ausgeführt durch individuelles Handeln, beeinflussen den Algorithmus. Und das ist der entscheidende Punkt. Jeder Newsfeed ist daher ein Unikat, abgestimmt auf dich. Daher gefällt dir dein Newsfeed auch gut – eine For-you-Page voll mit Hundevideos oder inspirierenden Beiträgen von Influencern. Der Algorithmus sorgt dafür, dass dir die Beiträge angezeigt werden, die dich fesseln, damit du diese App bloß nicht verlässt.

2. DIE PSYCHOLOGIE DES FOLGENS

DOPAMIN, DOPAMIN, DOPAMIN! Das geht ab, wenn du ein Like erhältst. Jeder mag Likes. Sie bestätigen dir, ob dein Beitrag gut ankommt oder eben nicht. Eine Studie von Dar Meschi zeigt die Social Media Nutzung mithilfe eines MRTs. Das Ergebnis ist ähnlich wie ein Drogenrausch: Likes zu erhalten aktiviert dein Belohnungszentrum im Gehirn, das zentrale Stadium. Dieses wird sonst aktiviert, wenn du beispielsweise dein Lieblingsessen isst. Es ist quasi ein Glücksrausch auf Knopfdruck. Du willst mehr davon erhalten, also postest du mehr. Die Plattform befriedigt also das Bedürfnis Dopamin.

3. SELBSTDARSTELLUNG STEUERN

In sozialen Netzwerken haben Menschen eine ungewöhnliche Kontrolle über ihr eigenes Bild. Creators, Nutzer und Unternehmen können genau steuern, wie sie erscheinen wollen. Dieses Bedürfnis nach positiver Selbstdarstellung ist menschlich.

Filter und Bearbeitungstools unterstützen es und machen es leicht, sich von der besten Seite zu zeigen. Im echten Leben funktioniert das nicht so. Dort können wir nicht jeden Moment kontrollieren oder nachbearbeiten.

4. DIE KONZEPTION DER PLATTFORMEN

Die App passt perfekt in die Zeit. Ihr Konzept ist auf das Wesentliche reduziert. Liken, teilen, kommentieren, reagieren. Zwischen Posts von Freunden tauchen Beiträge von Stars und Influencern auf. Das gefällt dem Gehirn, denn es verarbeitet Bilder und Videos leichter als lange Texte. Darum funktionieren Kurzvideos auf TikTok so gut – sie treffen unsere kurze Aufmerksamkeitsspanne.

Soziale Netzwerke zeigen uns vor allem positive Inhalte. Wir vergleichen uns ständig mit anderen. Wenn dieser Vergleich unrealistisch wird, spricht man von Aufwärtsvergleich. Das kann unser Wohlbefinden belasten. Studien zeigen, dass solche Vergleiche mit Influencern Neid und Stress auslösen können. Hinzu kommt FOMO, die Angst, etwas zu verpassen. Die Ergebnisse sind erschreckend. 👀

Deshalb braucht es Aufklärung und Diskussion. Am besten schon in der Schule. Soziale Medien sollten nicht verteufelt, sondern verstanden werden. Wir müssen wissen, wie sie funktionieren und welche Auswirkungen sie haben können.

Uns ist wichtig, beide Seiten zu zeigen. Soziale Medien bieten viele Chancen, aber auch Risiken. Medienschaffende sollten ihre Wirkung kennen. Nutzer sollten verstehen, dass nicht alles echt ist, was sie sehen.

Also: bleib kritisch, glaub nicht jedem Filter, und gönn dir zwischendurch eine Pause.

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