Blog Interne Kommunikation: Zwischen no budget & wichtigem Change Projekt

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von Jana

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New Trends Das Glow-up der internen Kommunikation

Die Rolle der Unternehmenskommunikation hat sich in den letzten 10 Jahren gewandelt. Die Berufsfeldforschung betont seit Jahren die steigende Relevanz von Kommunikation als Managementfunktion. Es wird Zeit für ein In & Out für die interne Kommunikation.

Chancen & Trends in der internen Kommunikation
  1. GIVE ME BUDGET, BABY! Studien zeigen: Im Jahr 2024 werden 50 % der internen Kommunikatoren über ein eigenes Budget verfügen. Common!?
    ▶️ Die Budgetfrage verdeutlicht die Notwendigkeit, interne Kommunikation als eigene Kommunikationsdisziplin zu betrachten, die genauso relevant ist wie die externe Kommunikation und deshalb Budget benötigt, um Kommunikationsmaßnahmen umzusetzen.
  2. Es ist nicht mehr zeitgemäß, interne Themen vor der Öffentlichkeit zu bewahren.
    ▶️Im Gegenteil: Die drei wichtigsten Trends für interne Kommunikatoren im Jahr 2024 sind Managerkommunikation, Schaffung von Mitarbeiter-Influencern und Meinungsführerschaft.
  3. Gesundheit, Diversity, Nachhaltigkeit, technologischer Fortschritt, demografischer Wandel sind Themen, in denen die interne Kommunikation durch den Wandel hilft. Als Sinnstifter. Damn.
  4. Kein erfolgreicher Change ohne Kommunikation. 60 % der Change Projekte scheitern aufgrund unzureichender Kommunikation.
    ▶️Organisationsmitglieder sind im Veränderungsprozess Betroffene und Akteure zugleich. Sie müssen Treiber des Wandels ein, sind aber auch gleichzeitig Getriebene durch Ängste und Sorgen.
    ▶️ Chance für IK: Starke Chance-Story, passende Multiplikatoren, gute Vorbilder und viele Umfragen #Messbarkeit.
Struggles und Herausforderungen der internen Kommunikation
  1. 44 % der internen Comms Professionals sind Solo Artists. Gleichzeitig steigt der Verantwortungsbereich der IK: Change-Projekt, Employer Brand, neues Intranet, CEO Kommunikation …you named it.
  2. 50 % der internen Kommunikatoren gaben an, dass sie nicht über Tools & Skills verfügen, die zur Messung der Wirkung ihrer Arbeit erforderlich sind.
  3. Engagement, Messung von Ergebnissen und Personalisierung von Inhalten auf Mitarbeiterpräferenzen + Bedürfnisse sind die 3 größten Herausforderungen der IK.
  4. Größte Challenge: Die Zunahme Engagement-Mangel bei Mitarbeitenden. Dies beweist erneut, dass 2024 ein wichtiges Jahr für neue Wege sein wird: Mitarbeitererfahrung verbessern durch Personalisierung des Contents, Sammeln von Feedback, Erstellen von Markenerlebnissen und Partizipation und Teilhabe am Wandel.

we only speak facts. Many-Voices-Policy auf die 1

Common! Die Budgetfrage zeigt, dass interne Kommunikation eine eigene Disziplin ist, die genauso relevant ist wie externe Kommunikation und deshalb Budget braucht, um Maßnahmen umzusetzen. Die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen. Digitale Medien wie LinkedIn, Kununu oder Xing bringen interne Themen automatisch nach draußen. Vor der Öffentlichkeit alles zu verstecken ist nicht mehr zeitgemäß. Corporate Influencer sorgen dafür, dass diese Themen sichtbar werden und das hat viele Vorteile. Zudem kann die interne Kommunikation von der externen lernen. In einer Belegschaft aus fünf Generationen braucht es vielseitigere Kanäle. Unternehmen bewegen sich weg von der One-Voice-Policy hin zu einer many-voices-Policy. In der Organisationspsychologie nennt man das Polyphonie.

Tipps Die beliebtesten internen Kommunikationswege

  • Platz 1 mit 94% Nutzung laut einer Trendstudie der internen Kommunikation: Die E-Mail. 👁️
  • Platz 2: Die good old – Intranets mit 72%
  • Platz 3: Persönliche Veranstaltungen. Das sagen 57% der internen Comms Professionals.

Interessant – interne Kommunikationstrends, Comms-People like to try: Managerkommunikation, Schaffung von Mitarbeiter-Influencern und Meinungsführerschaft

underrated opinion. Change Kommunikation macht Spaß

Lisa Kudrow Singing GIF by The Comeback HBO
Nach den Fakten noch ein kleiner Augenzwinker mit Substanz: Schon im Studium analysierten wir im ersten Semester die hierarchische Stellung von Kommunikatoren in Unternehmen. Alle Studien schreien das gleiche: Kommunikation muss in der Unternehmensstrategie verankert sein. Auch das Berufsbild wandelt sich aufgrund neuer Kommunikationswege, Generationen und Führung. Dazu verschwimmen die Grenzen zwischen interner und externer Kommunikation.
Plötzlich kommt der Flur-Gossip auf Kununu: Das Unternehmensklima sei toxisch, als Kommunikator wäre man die Eierlegende-Wollmilchsau und die Bezahlung passe dazu erst recht nicht.
Was ich sehe, sind viele Chancen, vor allem in der internen Kommunikation. Lange Zeit wurde sie belächelt, sicher auch heute noch. Aber jetzt ist ihre Zeit. Als Gen Z Communicator erkenne ich den Sinn dahinter: Wir wollen durch Kommunikationsarbeit Akzeptanz für den Wandel schaffen.

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