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jetzt smart communicator werdenKommunikationsmanagement findet in einem Umfeld statt, das sich kontinuierlich verändert. Politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen prägen Themen, Erwartungen und Diskurse in der Kommunikation. Welche Themen relevant sind, ändert sich häufig schneller, als wissenschaftliche Forschung sie erfassen kann (vgl. Zerfaß et al., 2024). Das haben wir – Katharina und Jana – während unseres Kommunikationsmanagement-Studiums schnell bemerkt. Für die Praxis wollten wir trotzdem Trends mit Erkenntnissen aus der Forschung abgleichen. Also haben wir recherchiert. Dabei sind wir auf den Begriff Trendspotting gestoßen und haben uns intensiv mit seinen Grundlagen beschäftigt. Wir lieben dieses Thema und sehen so viel Potenzial. Aus diesem Grund laden wir dich zum Deep-Dive ein.
Trendspotting ist kein eigenständiges theoretisches Konzept. Der Begriff stammt aus der Praxis und bezeichnet eine spezifische Form der Auseinandersetzung mit Trends. Im Unterschied zur Trendforschung zielt Trendspotting auf eine frühe Phase ab, in der sich Entwicklungen erst abzeichnen und ihre Relevanz noch unklar ist (vgl. Gordon, 2008; Du & Kamakura, 2012).
Trend Z Arbeitsdefinition:
Trendspotting bezeichnet im Kommunikationsmanagement die systematische Beobachtung und Interpretation früher Anzeichen sozialer, technologischer, organisatorischer oder kommunikativer Entwicklungen, um potenziell relevante Trends frühzeitig zu erkennen und in strategische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Trendspotting dient damit nicht der Vorhersage, sondern der Orientierung. Es unterstützt uns Kommunikationsmanager dabei, bessere Entscheidungen zu treffen (vgl. Zerfaß et al., 2024).
Ein gängiges Konzept, um sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen und Entscheidungen zu unterstützen, ist der Blick auf Trends (Blechschmidt, 2022; Gordon, 2008). Im Alltag versteht man unter Trends eine „allgemeine Richtung, in die sich eine Situation entwickelt“ (Oxford Dictionary, 2023). Dieses Verständnis prägt Diskussionen über Modetrends, Managementtrends oder Mediennutzungstrends. Trends haben ein Imageproblem, sie werden im alltäglichen Sprachgebrauch inflationär benutzt. Auch die Marketing-Bubble liebt es, von Trends zu sprechen. Trends seien das Allheilmittel für erfolgreiche Social Media Kommunikation. Wenn wir es aber ganz genau nehmen, versteht sich hinter einem Trend folgendes:
Ein Trend ist ein Muster von Ereignissen, das auf Veränderung in Werten, Verhalten, Technologien oder Strukturen hinweist (vgl. Zukunftsinstitut).
Die Arbeit mit Trends ist für uns Kommunikationsmanager so wichtig, weil wir in und mit einer dynamischen Umwelt arbeiten. Unser Entscheidungen, die wir im Arbeitsalltag treffen müssen, basieren auf Annahmen über zukünftige Entwicklungen. Trends liefern uns in diesem Kontext Orientierung: Sie helfen, relevante Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Annahmen über die Zukunft in Entscheidungen einzubeziehen.
Was wir uns jetzt merken müssen: Ein Trend wird also nicht nur durch seinen Kern bestimmt (z.B. Technologie, ökologische Veränderungen, Wertewandel). Er muss immer im Zusammenhang mit seinem sozialen Umfeld betrachtet werden.
Das heißt für uns Kommunikatoren: Wir machen aus einem allgemeinen Trend einen Bezug für unsere Organisation und unsere Arbeit. Wir übersetzen also, was ein Trend für uns konkret bedeutet.
Trends scheitern in der Praxis oft, wenn sie keinen Bezug zur Strategie haben. Erfolgreiche Trendarbeit bedeutet daher, Trends systematisch zu erkennen, zu interpretieren und in strategische Handlungsempfehlungen zu übersetzen. Gleichzeitig geht es darum, den Entdecker in sich herauszulassen und die Kernfrage zu beantworten: Was ist der Trend hinter dem Trend?
Die Fähigkeit, Signale zu deuten und strategisch zu verknüpfen, ist der oft unterschätzte Skill bei der Arbeit mit Trends.
Der Prozess lässt sich in sechs Schritte gliedern:
Ziel: Potenzielle Trends umfassend erfassen.
Vorgehensweise:
Nutzen: Aufbau eines breiten Fundaments potenzieller Trends, bevor diese in professionellen Diskursen etabliert sind.
Ziel: Das Muster hinter den Signalen erkennen.
Vorgehensweise:
Nutzen: Trends werden anschlussfähig, sie lassen sich auf die eigene Strategie übertragen.
Ziel: Trends nach Relevanz für die Organisation strukturieren.
Vorgehensweise:
Nutzen: Klarheit über die strategische Bedeutung der Trends und ihre Wechselwirkungen.
Ziel: Die für die Organisation wichtigsten Trends auswählen.
Vorgehensweise:
Nutzen: Ressourcen gezielt auf Trends konzentrieren, die maximale Wirkung entfalten.
Ziel: Trends in konkrete Kommunikations- und Strategieimpulse übersetzen.
Vorgehensweise:
Nutzen: Trends werden operative Werkzeuge, die die Organisation strategisch voranbringen.
Ziel: Die Konzepte in die Praxis überführen und kontinuierlich evaluieren.
Vorgehensweise:
Nutzen: Trends führen zu messbaren strategischen Vorteilen, statt nur Beobachtungen zu bleiben.
Die Kunst im Umgang mit Trends in der Kommunikation liegt darin, sie anschlussfähig zu machen.
Das gelingt, wenn du weißt, welche Trends sich für welche Kommunikationsmaßnahmen eignen und wie lange sie relevant bleiben:
Kein Blabla. Sondern qualitative Quellen.
Kommunikation verändert sich täglich. Und du? Bleibst du dran oder bleibst du stehen? Mit uns wirst du zum Vorreiter. Trend Z liefert Trends, Wissen und Tools genau dort, wo du sie brauchst. So entsteht Lernen, das im Job wirklich weiterhilft. Mit unserem System lernst du smarter, schneller, mit Gleichgesinnten und im Gen Z Style: fundiert, digital und mit Spaß.
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